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Konzertreise des AVD nach St. Cyr sur Mer

Am 17.04.2014 um sechs Uhr morgens startete ein voll beladener Bus am Parkplatz des Denzlinger Schwimmbads. Der treue AVD–Stammbusfahrer Jürgen kutschierte die Spielerinnen und Spieler des Akkordeon Vereins Denzlingen e.V. wie immer sicher und zügig – diesmal nach St. Cyr sur Mer (Frankreich). Der letzte Besuch unserer Partnerstadt lag bereits neun Jahre zurück. Dort angekommen hieß es erstmal auspacken und Zimmer beziehen. Anschließend wurden wir vom deutsch-französischen Komitee herzlich empfangen und kulinarisch verwöhnt. Den Ein oder Anderen zog es danach noch zu einem Verdauungsspaziergang zum 1,3 km entfernten Strand.

Der nächste Tag war voller schöner Ausflugsorte, die es zu besichtigen galt. Am Vormittag machten wir einen geführten Spaziergang durch St. Cyr sur Mer, welcher natürlich am Strand endete. Groß und Klein hatten Freude am buddeln und plantschten am Wasser, was bei so manch jugendlichem Leichtsinn zu einer nassen Hose führte. Nach einem ausgezeichneten Mittagessen bekamen wir eine Führung zu einer Düne, der “Dune Eolinne Plaquée”. Die meisten von uns erklommen den sandigen bergigen Weg barfuß und wurden am Ende mit einem atemberaubenden Blick über St. Cyr belohnt. Bevor es ans Abendessen ging stand noch ein großer Spaziergang im Weinberggebiet an – genannt „Le Sentier des Vignes“ (Weinbergweg). Die Abende ließen die meisten Spieler mit einem guten französischen Wein zu Ende gehen, da für größere Ausflüge nach den vielen Tagesaktivitäten kaum noch Kraft übrig blieb.

Am nächsten Tag machten wir einen Ausflug nach „Sanary“ (Partnerstadt von Emmendingen). Dort bekamen wir eine große Führung durch die wunderschöne Hafenstadt. Einige konnten sich trotz des Windes und des kalten Wassers nicht zurückhalten und nahmen am Nachmittag ein Bad im großen blauen Meer. Am Abend war es nun soweit: unser erstes Konzert stand an. Am Hafen von St. Cyr am „Quai Gélu“ mit vielen Wäscheklammern bewaffnet gab zunächst die KJu-Band ihr Bestes (gegen den starken Wind). Anschließend spielte das Konzertorchester. „ABBA und Co.“ kamen beim Publikum gut an, so ernteten wir viel Beifall und konnten uns zum wohlverdienten Abendessen aufmachen.

Am Sonntag verließ uns leider die Sonne, was uns nicht daran hinderte den Vormittag über im leichten Regen den Markt von St. Cyr zu begutachten. Das geplante Platzkonzert im Freien fiel dann leider aber doch ins Wasser und wurde kurzfristig in die nahe gelegene Halle „Espace Provence“ verlegt, was unsere Spielfreude jedoch nicht minderte. Als sich dann am Nachmittag doch noch die Sonne zeigte, verbrachten wir den restlichen Tag am Strand. Dort traten fünf Gruppen (Große und Kleine gemischt) im „Sandburgen-Wettbewerb“ gegeneinander an und bewerteten ihre Kunstwerke am Schluss gegenseitig. Preise gab es natürlich für alle, denn der Spaß stand ja an erster Stelle.

Am letzten Tag machten wir einen Ausflug nach „Ciotat“, einer alten Werft, die sich mittlerweile auf den Bau von Luxus-Yachten spezialisiert hat. Dort gab es nach einem langen Fußmarsch jede Menge zu sehen. Nach einem tollen Mittagessen hatten die „Großen“ frei, da ein Kleinteam des AVD für die Kinder und Jugendlichen eine „Tour de France“ organisierte. Die beiden Teams mussten sich bei einem Rundgang an mehreren Stationen beweisen. Sie zeigten dabei Geschicklichkeit, Kreativität und Schnelligkeit. Beim gemeinsamen AbschiedsAbendessen mit dem Partnerkomitee durften die Kinder und Jugendlichen ihre Ergebnisse der Tour de France vorstellen (Gedicht und Geschichte vortragen). Nach einem großen Applaus erfolgte dann die Siegerehrung. Natürlich wurden hierbei wieder beide Teams belohnt. Ronny Fugmann und Marie Höfflin packten zum Abschied noch einmal ihre Akkordeons aus und ließen den Abend mit tollen Solo-Stücken und großem Jubel enden.

Die Heimfahrt verlief natürlich reibungslos, abgesehen davon, dass der Bus erheblich schwerer war, da jeder Spieler etwa zwei Kilo mehr mit sich herumtragen musste. Dies war wohl dem unglaublich guten Essen in der Jugendherberge anzurechnen. Vielen Dank noch dem netten Küchen-Team für die Qualität und Quantität der Speisen – so hat es der AVD gern. An dieser Stelle noch ein herzliches Dankeschön an unseren Busfahrer Jürgen der uns stets sicher fährt, alles mitmacht und einfach zu uns gehört. Ein großes Merci an unsere tollen Begleiterinnen/ Übersetzerinnen/ und Planerinnen vom Komitee Danielle und Elke aus Denzlingen. Vielen Dank auch an unseren Ronny für sein gutes Gefühl immer die passenden Stücke auszuwählen und dass er die ganze Lauferei mitgemacht hat. Und natürlich herzlichen Dank an unseren Vorstand Achim, der bereits im Vorfeld viel Zeit und Mühen in die Organisation dieser tollen Reise investiert hat. Weitere Artikel finden sie hier!

St. Cyr sur Mer, Tag 6: Abschied nehmen…

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Jede noch so schöne Reise geht irgendwann zu Ende. So hieß es Koffer packen, Bus beladen und und Abschied nehmen. Doch auf jeden Abschied folgt ein Wiedersehen. Schon im Juli steht in Denzlingen das Europafest rund um das Kultur- und Bürgerhaus an. Das Komitee wird mit drei Bussen anreisen.

An dieser Stelle möchte ich die Gelegenheit nutzen und eine Bitte des Komitees an Sie weiterleiten: Da nicht alle Reisenden in Hotels unterkommen können, werden noch dringend Gastfamilien gesucht, die ein Zimmer für den Zeitraum 4.- 8. Juli zu Verfügung stellen können. Bitte melden Sie sich über unsere [Kontaktadresse] oder wenden Sie sich direkt an das Französische Komitee in Denzlingen. Vielen Dank!

Nach einem reichlichen Frühstück hieß es um 8:30 Uhr auf nach Hause. Die Fahrt verlief ohne Probleme (vor 9 Jahren riss der Keilriemen), so dass wir um 18:45 Uhr in Denzlingen eintrafen.

Abschließend möchte ich im Namen des Vereins einigen Personen kurz danken:
Zum einem Achim Nübling. Ohne seine frühzeitige Organisation wäre die Reise sicherlich nicht so reibungslos verlaufen. Dazu kommt die hervorrangende Absprache mit dem Französischen Komitee, sowohl in Denzlingen als auch in St. Cyr sur Mer. Dank geht auch an unseren musikalischen Leiter Ronny Fugmann, dem „Zauberer“ des Vereins, für seine Geduld mit uns und der passenden Auswahl des Programms. Für eine Konzertreise sind natürlich auch die Spieler wichtig, vorallem aber Thomas, unserem Aushilfsschlagzeuger.
Ein sehr großes Lob geht an die Mannschaft des La Clairière. Unsere größte Befürchtung war, dass das Essen nicht gut ist. Doch sowohl Qualität als auch Quantität übertrafen all unsere Erwartungen. Der wichtigste Mann der Konzertreise ist wie immer der Busfahrer, unserer Jürgen. Ohne ihn wären wir erst garnicht in Frankreich angekommen.

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Gruppe 1: Tour de France Geschichte

Wo ist das Akkordeon?
Eines Morgens wachte der Zauberer Ronny auf und suchte sein Akkordeon. Da er seine Brille nicht finden konnte, versuchte er das Akkordeon herzuzaubern. Zuerst zauberte der begnadete Zauberer Ronny schusseliger Weise einen starken Schneestrum der ein iPad mit sich riss. Aus Zorn versuchte er es erneut. Da er nichts sehen konnte, flog er in einen Misthaufen, in dem er seine verschwundene Brille wiederfand. Er fuchtelte wild mit den Armen und löste so einen Tsunami auf dem nahegelegenen Meer aus. Der ganze Mist (und Ronny) wurden mit der riesigen Welle mitgerissen. Und in dem Strom schwamm auch sein geliebtes Akkrodeon mit. Er war glücklich und konnte mit seinem besten Freund dem Akkordeon auf die AVD-Insel treiben.
Und lebte dort in Ruhe ohne kleine nervige KJu-Band Kids ein gemütliches Leben (ein Mc Donald war um die Ecke 😉 )